Mittwoch, 16. Mai 2012

Rhabarberkompott mit Vanillepudding






Jetzt ist ja wieder Rhabarber-Zeit. Ich esse ihn eigentlich ganz gerne als Kompott gekocht. Doch dieses Jahr muß ich zugeben, habe ich noch keinen Rhabarber gegessen. Die Bilder sind vom letzten Jahr. Da habe ich öfter Kompott gekocht. Da ich aber die einzige bin, die ihn ißt, hatte ich noch nicht die große Lust ihn dieses Jahr zu kochen. Als mein Papa um diese Jahreszeit einmal zu Besuch war, habe ich ihn gekocht, denn er ißt ihn sehr sehr gerne. Meine Schwester war sehr positiv überrascht, daß er genauso wie ihn unsere Mutter immer gemacht hat, geschmeckt hat. Das hat mich sehr gefreut, denn ich habe das Rezept leider nicht von ihr bekommen. Ich habe so lange an meinem Rezept herumprobiert und verfeinert, bis es mir geschmeckt hat. Umso mehr freu ich mich, daß es auch meiner Familie geschmeckt hat!

Rhabarberkompott

Zutaten:

1 kg Rhabarber
750 ml Wasser
150 g Zucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone ( ich nehme immer ein Päckchen Finesse von Dr. Oetker)
1 Päckchen Vanillinzucker
ca. 6 TL Speisestärke (je nach gewünschter Konsistenz)


Zubereitung:

Zuerst wird der Rhabarber gesäubert, Blättern und Stielansatz entfernen. Wenn notwendig, die Schale abziehen. Die Stangen in 2 cm breite Stückchen schneiden. Die Stückchen in einen großen Topf geben und mit Wasser, Zucker, Vanillinzucker und ca. die Hälfte der Zitronenschale zum Kochen bringen. Dann bei niedriger Temperatur ca. 5-10 Minuten lang köcheln lassen. Abschmecken und ggf. noch etwas Zitronenschale hinzufügen. Die Speisestärke in etwas Wasser anrühren und nach und nach unter das Kompott mischen zum binden. Das Kompott in eine oder mehrere Schüsseln füllen und kalt stellen.

Dazu paßt sehr gut Vanillepudding.


Kommentare:

  1. ich liebe Rhabarberkompott! *_*

    Bin aber dieses Jahr noch nicht dazu gekommen, welchen zu kaufen. Mal sehen, ob ich heute welchen bekomme.

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  2. Danke für deinen Kommentar! Viel Glück. Ich nehme am liebsten den Himbeerrhabarber. Der ist schön rot-rosa und den muß man am wenigsten schälen ;)

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  3. Wie wär es mit einfrieren? Mama kocht mir jedes Jahr Apfelmus, und da ich schlecht zwei Kilo davon in drei Tagen futtern kann wirds portionsweise eingefroren. Das müsste bestimmt auch mit anderen Obstsorten funktionieren..

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    1. Hallo mysli, vielen dank für deinen Kommentar! Hm, einfrieren habe ich mit Rhabarberkompott noch nie ausprobiert. Klingt aber gut. Werde es das nächste Mal ausprobieren. Danke für den Tipp! Wie ist das denn bei deinem Apfelmus? Ist er nach dem Auftauen wässriger im Geschmack?

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    2. Geschmacklich habe ich eigentlich keine Unterschiede festgestellt, bloss etwas flüssiger wars. Aber das ging nach 30 Sekunden Mikrowelle weg wenn ich mich recht erinner. Zur Not wenn du das nächste Mal welches kochst ne kleine Portion einfrieren und nach zwei Tagen probieren, dann weisst du obs klappt.
      Und was immer ganz toll ist: wenns richtig heiss ist ne Portion Apfelmus aus der Kühlung holen, antauen lassen, umrühren, und dann halbgefroren essen.

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    3. Apfelmus ist bei mir eh immer im Kühlschrank. Warmen oder bei Zimmertemperatur mag ich ihn gar nicht. Werde das mit dem Einfrieren auf jeden Fall einfach mal probieren. Vielen Dank!

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